12/2026 81
AGENDA
Blick hinter die Kulissen
Die Sukkulenten-Sammlung Zürich öffnet 
ihre Türen und bietet die Gelegenheit, 
sonst nicht zugängliche Arbeitsbereiche zu 
besichtigen sowie den Arbeitsalltag in der 
Sammlung kennenzulernen. Dabei geht es 
unter anderem um die Aufzucht, Pflege und 
Vermehrung neuer Pflanzen. 
27. August, 29. Oktober, jeweils von 18 bis 19 
Uhr, Zürich  
www.stadt-zuerich.ch → Veranstaltungen
BSLA-Exkursion  
Pflanzenverwendung
Die Gärten der Uni Bern stehen im Mittel-
punkt der zweiten Frühlingsexkursion des 
Bundes der Schweizer Landschaftsarchi-
tekten in diesem Jahr. Urs Adam und Bruno 
Züger von der Gärtnerei der Uni Bern zeigen 
die Pflanzungen rund um die Universität 
und geben spannende Einblicke in die Praxis.
3. Juni, 18.30 bis 19.30 Uhr, Grosse Schanze, 
Hauptgebäude Uni Bern Ort
www.bsla.ch → Agenda
Für Rosenkavaliere  
und Rosenköniginnen
Die Rose steht im Mittelpunkt des drei-
tägigen Rosenfestes. Neben Rosengarten 
und Festwirtschaft warten Attraktionen 
wie Rosenmarkt, Rosenlädeli, Rosendeko, 
Röslikafi, Rosenküc hlein und Rosensorbet 
auf die Besucher. Auch Klaviermusik im 
Rosengarten und Konzerte stehen auf dem 
Programm. Als Höhepunkt tritt am Freitag-
abend «Famiglia Dimitri» auf der Bühne 
der Baumschule auf.
12. bis 14. Juni, ab 10 Uhr, Baumschule  
Reichenbach, Schonau, Hausen am Albis
baumschulen-reichenbach.ch/rosenfest
Trockenmauer-Praxiskurs
Im Calancatal werden seit mehr als 25 
Jahren Trockenmauer-Kurswochen organi-
siert. 2026 steht der Kurs unter dem Motto 
«learning by doing». Unter fachkundiger 
Leitung erlernen die Teilnehmer das alte 
Handwerk und bauen eine Trockenmauer 
wieder neu auf. Übernachtet wird in einer 
gemeinsamen Unterkunft im Gruppenhaus 
Casa del Pizzò. Das Mindestalter beträgt 16 
Jahre. Anmeldeschluss ist der 1. September. 
4. bis 10. Oktober, Bodio-Cauco (Calancatal)
calancatal.ch
Organisation Bestattungswesen
Bestattungswesen und Nutzung von Friedhö-
fen sind im Wandel. Bleibend ist dabei, dass 
der Friedhof stets ein Ort der Stille, Ruhe 
und Emotionen ist. Besucher erwarten eine 
entsprechende Gestaltung und Pflege der 
Gräber. Die Weiterbildung vermittelt um-
fassendes Wissen, unter anderem zu Aufga-
ben des Friedhofgärtners, dem Umgang mit 
Trauernden und Wünschen von Hinterblie-
benen sowie über historische Grabstätten.
9./10./23./24. November (4 Tage),  
8.30 bis 16.15 Uhr, Bildungszentrum Gärtner, 
Pfäffikon
www.gaertnermeister.org
Weitere Kurse und Veranstaltungen finden 
Sie unter: www.gplus.ch → Agenda.
(cb) Altes Wissen über Wirkung und Verwendung 
von Kräutern und anderen Pflanzen wurde früher in 
der Familie weitergegeben. Aus selbst angebauten und 
gesammelten Blättern, Blüten oder Wurzeln wurden 
Tees, Tinkturen oder andere «Heilwässerchen» ge-
fertigt, die in der Hausapotheke unentbehrlich wa-
ren. Geheimnisvolle Geschichten ranken sich um die 
Wirkung vieler Kräuter, mit denen auch das Wissen 
über die Pflanzenwelt weitergegeben wurde. Autorin 
Alison Davies stellt im Buch 40 Blumen und Über-
lieferungen von deren innewohnenden «Kräften» vor. 
Die Legenden wurden aus aller Welt zusammengetra-
gen. Sie erzählen von Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, 
Vergebung oder Freundschaft, verbunden mit Eigen-
schaften, die der jeweiligen Art zugesprochen werden. 
Momentan sind Pfingstrosen mit ihren farben-
frohen Blüten die Favoriten in den Blumengeschäf-
ten. Die aus China stammende Pflanze ist Symbol 
für Ehre, Respekt, Reichtum und Adel. Im antiken 
Griechenland war Paeonia lactiflora als Lebensret-
terin bekannt. Sie wurde nach Paian, einem grie-
chischen Götterarzt, benannt, der mit ihrer Hilfe 
die Wunden eines Gottes heilte und ihm das Leben 
rettete. Im Buch gibt es eine andere Überlieferung: 
Im chinesischen Luoyang findet alljährlich im April 
die Pfingstrosenparade statt. Sie erinnert an Kaiserin 
Wu Zetian aus der Tang-Dynastie, auf deren Bitte 
die Blumengöttin mitten im Winter Blumen erblü-
hen liess. Ihre Lieblingsblume, die Pfingstrose, war 
nicht dabei. Aus Wut liess sie alle Pfingstrosen aus 
der Hauptstadt entfernen und nach Luoyang verban-
nen, wo diese in atemberaubender Pracht erblühten.
Früher wurden Pfingstrosen als Mittel gegen Gicht, 
Arthritis und Atemwegsinfektionen eingesetzt. Der 
Verzehr roher oder gedünsteter Blütenblätter soll bei 
Reizbarkeit und Unruhe helfen.
Groh Verlag, 2026
Hardcover, 192 Seiten mit zahlreichen Illustrationen, 
ab 25 Franken, ISBN 978-3-8485-0381-0
Alison Davies: Die Welt der Blumen – Vergessene Weisheiten zauberhafter Blüten und Kräuter
Der erste Absender einer 
E-Mail erhält das Buch gratis. 
­redaktion@gplus.ch   
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