Publireportage Vor 13 Jahren übernahm Stefan Ludin einen Produktionsbetrieb in Weite, der kurz vor dem Aus stand. Rund 30 Mitarbeitende waren be- troffen. Die zentrale Frage damals: Was kann in der Schweiz überhaupt noch produziert werden – und wie bleibt man konkurrenzfähig? Für die neu gegründete Mein Topf GmbH begann damit ein anspruchsvoller Neustart. Ohne bestehendes Produkt und ohne Kunden- basis musste das Unternehmen praktisch bei null beginnen. In enger Zusammenarbeit mit Gartenbaubetrieben und Architekten entstand jedoch in kurzer Zeit eine vielseitige Produktpa- lette. Dieser partnerschaftliche Ansatz wurde zu einem zentralen Erfolgsfaktor. Das Unternehmen entschied sich bewusst für einen unkonventionellen Weg. Statt auf Just- in-Time-Materialeinkäufe zu setzen, wurden grosse Mengen an Rohmaterial beschafft, um Kosten zu senken. Gleichzeitig investierte man in einen modernen Maschinenpark, der sowohl ökonomischen als auch ökologischen Anfor- derungen entspricht. Sämtliche Produktions- schritte – vom Lasern über das Kanten und Schweissen bis hin zur Oberflächenbeschich- tung – erfolgen im eigenen Haus. Das reduziert Kosten, verkürzt Transportwege und ermög- licht schnelle Lieferzeiten bei hoher Qualität. Mit grossem Engagement gelang es dem Be- trieb, Schritt für Schritt Marktanteile zu gewin- nen. Dennoch sieht sich das Unternehmen zu- nehmend mit Herausforderungen konfrontiert. Regulatorische Auflagen nehmen zu, und ge- plante Erweiterungen des Produktionsstand- orts werden durch administrative Hürden er- schwert. Aus Sicht von Ludin ein Widerspruch: Gerade die inländische Industrie sollte gestärkt werden, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Schweiz zu sichern. Dabei bietet der Produktionsstandort Schweiz durchaus Vorteile. Dazu zählen stabile Arbeits- beziehungen, vergleichsweise günstige Strom- kosten sowie ein Preisvorteil von rund 30 Pro- zent gegenüber Importen aus dem fernen Osten. Diese Faktoren ermöglichen es, kon- kurrenzfähige Preise im europäischen Markt anzubieten. So konnte das Unternehmen auch grössere Projekte im Hotel- und Städtebau er- folgreich umsetzen. Ein weiterer Meilenstein war die konsequente Digitalisierung der Prozesse. Für Kunden aus dem Gartenbau wurden spezielle Produkt- rechner entwickelt, mit denen sich schnell und unkompliziert Kostenschätzungen erstellen lassen. Zudem werden Projekte detailliert ge- plant und in 3D visualisiert. Das schafft Klarheit und erlaubt es den Kunden, sich auf die kreative Gestaltung zu konzentrieren. Die Mein Topf GmbH versteht sich bewusst nicht nur als Lieferant, sondern als langfristiger Part- ner. Ziel ist es, hochwertige Schweizer Quali- tät mit effizienten Abläufen und verlässlichen Lieferzeiten zu verbinden. Abschliessend richtet Stefan Ludin einen Appell an die nächste Generation: «Wir möchten Mut machen – Mut für den Werkplatz Schweiz und für junge Menschen, einen Beruf im Handwerk zu ergreifen.» In einer Zeit des Wandels bleibt genau dieser Mut ein entscheidender Faktor für die Zukunft der Schweizer Industrie. Industrie Schweiz: Mut für die Zukunft
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