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HOLZDECKS
Holzdecks als Gestaltungselement eines hochwertigen Gartens ha-
ben seit dem Hitzesommer 2003 markant zugenommen. Damit ist 
auch schon klar, wo die Vorzüge von Holz liegen: Es bleibt auch im 
heissesten Sommer barfuss begehbar und hält lange, wenn es richtig 
gemacht wird. Der Artikel gibt Antwort auf die häufigsten Fragen.
Warum werden überhaupt Holzdecks im Garten gemacht? 
Das ist eine sehr berechtigte Frage. In der Baukultur hatte man stets 
versucht, Holz vor Bewitterung zu schützen. Neu ist, dass unsere 
Sommer im Schnitt heisser werden. Holz speichert die Wärme auf-
grund der geringen Masse und Leitfähigkeit kaum und bleibt dadurch 
immer barfuss begehbar. Gleichzeitig nehmen wir ein Holzdeck als 
Wohnraumerweiterung war. Es ist das Gartenwohnzimmer.
Wie lange hält ein Holzdeck?
Die Bandbreite reicht von fünf bis mehr als 30 Jahre, je nach Konst-
ruktion, Holzwahl und Reinigung.
Was muss berücksichtig werden, damit ein Holzdeck lange hält?
Das Holz sollte gut luftumspült sein. Je mehr Luft unter dem Holz-
deck, desto länger hält es. Bei voller Bewitterung ist 15 cm und mehr 
ein guter Richtwert.
Der Untergrund sollte entweder sickerfähig oder mit Gefälle ausge-
bildet sein. Stehendes Wasser ist unter allen Umständen zu vermei-
den, weil das zu hoher Feuchtigkeit unterhalb des Holzdecks führt. 
Was häufig gänzlich vergessen geht, ist die regelmässige Reinigung. 
Wir empfehlen, das Holzdeck einmal jährlich nach dem grossen Pol-
lenflug mit Bürste und Wasser zu reinigen.
Wird auf die Reinigung verzichtet, bildet sich ein Schmutzfilm, der 
unschön aussieht, das Holzdeck rutschig werden lässt und die Le-
bensdauer reduziert, weil das Holz länger feucht bleibt.
Welches Holz eignet sich am besten?
Dazu gibt es keine klare Antwort. Es kommt auf die konkrete Situ-
ation an, aber auch auf die Ansprüche der Nutzer. Innerhalb der gut 
25 Jahre, seit wir Holzdecks verkaufen, haben wir viele Holzarten 
kommen und gehen sehen. Aus ökologischen Gründen setzen wir auf 
Hölzer, die ohne chemische Zusatzstoffe ausreichend dauerhaft sind. 
Die Lärche wurde ersetzt durch den Zukunftsbaum Douglasie und 
Thermo-Kiefer. Beides sind vergleichsweise günstige Hölzer, aber 
meistens astig verbaut. Sie sind völlig ausreichend im gedeckten 
Balkonbereich. Eine gute, etwas hochwertigere Alternative bei genü-
gend Bodenabstand ist Thermo-Esche, vor allem in Kombination mit 
Eichenparkett im Innenraum. Aufgrund der einmaligen Haptik eignet 
sich das klassische Schiffsbauholz Sipo für Holzdecks und sonstige 
Aussenbauteile bestens. Die Vielfalt an verfügbaren Dimensionen ist 
sehr gross. Natürlich ist es durchgängig zertifiziert und damit Eco- 
und SNBS-tauglich wie alle unsere Hölzer. Das nachweislich beste 
Holz ist Ipé, das seit 2025 nicht nur zertifiziert, sondern zusätzlich 
nur mit CITES-Label importiert werden darf. 
Holzdecks sind ein interessantes Gestaltungselement und können 
einen Garten deutlich aufwerten. Damit man daran lange Freude hat, 
müssen sie wie beschrieben gut und richtig gemacht sein.
www.hartwag.ch

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