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Gemeinde Elgg verbietet «Gärten des Grauens»

Die Gemeinde Elgg will gemäss ihrer neuen Bau- und Zonenordnung (BZO) mehr Biodiversität und Quartiere, die widerstandsfähig sind gegenüber der Klimaerwärmung. Konkret sind zudem «reine Schotterbeete und übermässige Bodenversiegelungen nicht gestattet».

Dass dieses Verbot in die BZO von Elgg aufgenommen wurde, ist zu einem guten Teil auf Simon Berger zurückzuführen. Der Heilpädagoge und Theaterschaffende hatte sich seit zehn Jahren gegen Schottergärten in seiner Gemeinde eingesetzt. Zu seiner Überraschung sprachen sich vor Kurzem auch die Stimmberechtigten widerstandslos für ein Verbot aus, wie «Der Landbote» berichtet.
Elgg ist nicht die erste Gemeinde der Schweiz, die Schottergärten den Riegel schiebt. Auch im Parlament setzen sich
Parlamentarier für deren Eindämmung ein.JardinSuisse macht sich stark für eine Sensibilisierung, nicht aber für ein Verbot. In einer Broschüre klärt der Verband auf, wieso Schottergärten der Biodiversität schaden (www.jardinsuisse.ch). Zusätzlich wird aufgezeigt, wie Steine und Schotter ästhetisch eingesetzt werden können, um Lebensraum für Mensch und Tier zu schaffen. (ur)

Schottergarten in einer Wohnanlage Bild: CC_Steingarten123
Schottergarten in einer Wohnanlage Bild: CC_Steingarten123

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