6 11/2026
ÖGA
allerersten Besuch auf dem Oeschberg ge-
schildert, um aufzuzeigen, wie zentral die-
ser Aspekt ist. Zu dieser Werterhaltung der 
ÖGA haben sicher auch die anderen Träger 
der Messe, die Kantonale Gartenbauschule 
Oeschberg und die Schweizerische Zentral-
stelle für Gemüsebau, entscheidend bei-
getragen. Die ÖGA ist also nicht nur eine 
Handelsmesse, die alle zwei Jahre stattfin-
det, sie ist ein wichtiger Treffpunkt, ja ein 
Muss für Fachleute der Grünen Branche.
Sollten Sie dieses Jahr nicht auf den 
Oeschberg kommen, verpassen Sie also 
nicht einfach eine Messe, sondern vielleicht 
sogar den einen oder anderen Freund, der 
Ihnen bei einem Bier einen wertvollen Tipp 
mitgeben kann. Sie verpassen das, was auf 
einer digitalen Plattform, wo jeder sich nur 
um sich selbst und seine eigenen Vorteile 
dreht, nicht rüberkommt. Sie verpassen ei-
nen schönen Tag mit Berufskolleginnen und 
-kollegen an einem symbolträchtigen Ort, 
der einen idealen Rahmen für persönliche 
und berufliche Weiterentwicklung bietet. 
Natürlich können Sie auch einfach einen 
Töggelikasten im Pausenraum aufstellen, 
um die Stimmung in Ihrem Team zu heben, 
aber die ÖGA spielt in einer ganz anderen 
Liga, wenn es um Geselligkeit geht, dank 
der man gemeinsam weiterkommt. 
Ah, und noch was, das Wichtigste: Neh-
men Sie sich auf dem Heimweg die Zeit für 
ein gemeinsames Essen! Auf einen wunder-
vollen ÖGA-Tag!
Warum ich immer an die ÖGA 
gehe – und das bereits seit 1980
JardinSuisse ist einer der Hauptträger der ÖGA, und wenn ich mich an dieser Stelle an Sie wende, erwarten 
Sie bestimmt, dass ich dies als Präsident unseres Verbands tue … Aber diesen Text hier verfasse ich vor  
allem als Gärtner, und zwar als einer, der die Messe zum ersten Mal in den 1980er-Jahren als  
Lernender besuchen durfte und der Ihnen aus eigener Erfahrung versichern kann: Es gibt viele gute Gründe 
für einen Messebesuch im Juni 2026 auf dem Oeschberg! Text: ­Olivier Mark, Präsident JardinSuisse
Man sagt, dass einem vor allem die schönen 
Augenblicke des Lebens lange im Gedächtnis 
bleiben.Mein erster ÖGA-Besuch ist einer 
von diesen; er ist mir, mehr als 40 Jahre 
später, immer noch präsent! 
Es war ein sonniger Tag und es war das 
erste Mal, dass ich meine Vorgesetzten auf 
eine Geschäftsreise begleiten durfte. Ich 
war noch keine 16 Jahre alt und auf der 
Fahrt von Montreux zum Oeschberg befiel 
mich ein Gefühl der Unendlichkeit. Aber 
das, was sich mir am tiefsten eingeprägt 
hat, ist die Begeisterung, die von der ersten 
Minute an im Kollegium spürbar war. Und 
das Ziel schien klar: Wir wollten zahlreiche 
Lieferanten treffen und Lösungen für unsere 
Kulturen und Anlagen finden.
Ziemlich bald merkte ich aber, dass uns 
dieser Tag nicht allein zur Informations-
beschaffung diente. Vielmehr bot er Ge-
legenheit, Kolleginnen und Kollegen aus 
der ganzen Schweiz zu treffen, gemeinsam 
zu lachen und eine gute Zeit zu verbringen. 
Vielleicht verspürte ich an diesem Tag zum 
ersten Mal ein Gefühl der Zugehörigkeit. 
Ich war gerade dabei, Schritt für Schritt Teil 
einer Berufsgemeinschaft, Teil der Grünen 
Branche zu werden. 
Menschen im Vordergrund
Ich will nicht behaupten, ich sei wegen der 
ÖGA Präsident von JardinSuisse geworden, 
doch jene Tage haben meine Berufslaufbahn 
wesentlich beeinflusst. Ich freue mich jedes 
Mal wieder auf die ÖGA, den Austausch 
unter Kolleginnen und Kollegen und den 
Einblick in die neusten Trends in unserem 
Berufsfeld.
Heute höre ich oft, man könnte diese 
Messe auch durch entsprechende Aktivitä-
ten auf sozialen Netzwerken und digitalen 
Plattformen ersetzen. Daran glaube ich kei-
ne Sekunde, denn die Stärke der Veranstal-
tung liegt darin, dass sie die Menschen in 
den Vordergrund stellt. Und das ist keine 
leere Behauptung. Ich habe Ihnen meinen 
Olivier Mark: «Mein erster Besuch an der ÖGA hat meine Berufslaufbahn 
wesentlich beeinflusst.» Foto: zVg 

View this content as a flipbook by clicking here.