Der Aargau warnt vor der Asiatischen Hornisse
Die Asiatische Hornisse breitet sich rasant aus. Im Aargau sind viermal mehr Nester als letztes Jahr registriert worden, ihre Vermehrung scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Deshalb wendet sich der Kanton nun an die Bevölkerung, um bei Sichtung von Nestern sofort Alarm zu schlagen. Für Menschen ist ein Stich ähnlich schmerzhaft wie jener von einheimischen Hornissen.
Imkerinnen und Weinbauern bereitet die invasive Art Sorgen. Im Frühling baut sie ihre Nester oft in Wohngebieten. Doch dies allein ist nicht die einzige Gefahr. Die asiatischen Schädlinge jagen einheimische Bestäuber wie Wild- und Honigbienen, Wespen und Hummeln, um sie ihren Larven zu verfüttern. Auf diese Weise bedrohen sie die einheimische Insektenvielfalt.
Ein weiteres beobachtetes Problem ist, dass die erwachsenen Tiere reife Trauben fressen. Für den Weinbau wird dies zum Problem. Zu erkennen ist die Asiatische Hornisse gut an den gelben Beinen und ihrem schwarzen Rumpf. Die europäische Hornisse hingegen ist etwas grösser und hat einen braunroten Rumpf.

Foto: Wikimedia Commons / Ksarasola
