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Lockdown: Senioren nutzen Garten intensiver

92 Prozent der befragten Senioren verfügen über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten beziehungsweise einen gemeinschaftlichen Aussenraum. Diese Orte wurden in den Zeiten des Lockdowns zum Refugium.

(ur) Die Natur und der Grünraum haben insbesondere für ältere Menschen eine hohe therapeutische Bedeutung und halten Körper und Psyche gesund, wie verschiedene Studien belegen. In der Phase des Lockdowns richtete der Bundesrat an die über 65-Jährigen den dringenden Appell, zu Hause zu bleiben und die sozialen Kontakte möglichst auf den Partner zu beschränken. Unter dieser Situation haben viele Senioren gelitten. 70 Prozent fühlten sich einsam, verunsichert und gelangweilt, wie eine Studie der Hochschule Rapperswil zeigt. 50 bis über 70 Prozent der Bevölkerungsgruppe 65+ mied aus Hygienegründen Parkanlagen, Plätze sowie Sport- und Spielplätze. 30 Prozent mehr als zuvor waren dafür am Siedlungsrand, im Wald und in der Landschaft anzutreffen. 92 Prozent der Befragten verfügten über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten beziehungsweise einen gemeinschaftlichen Aussenraum. Diese Orte wurden in den Zeiten des Lockdowns zum Refugium. Denn 80 Prozent der befragten Senioren hielt sich an die Empfehlung des Bundes und blieben, wann immer möglich, zuhause.

Bild: Urs Rüttimann
Bild: Urs Rüttimann

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