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Agroscope-Merkblatt für Bakterienwelke

29.01.2026

Ralstonia solanacearum kommt auf allen Kontinenten vor. In der Schweiz wurden erste Befälle 2017 an Rosen gemeldet und 2025 wurde das Bakterium in einem Schweizer Fluss nachgewiesen. Das Merkblatt von Agroscope beschreibt Krankheit und Bekämpfungsmassnahmen.

(cb) Welke Blätter, die von unten über den Blattstiel nach oben wandern, zusammenbrechende Pflanzen und eine weisse Flüssigkeit, die aus den abgeschnittenen Stängeln austritt: Dies sind Symptome der Bakterienwelke, die sich auch in der Schweiz immer mehr ausbreitet und zum plötzlichen Absterben der Pflanzen führt. Verursacher ist das Bakterium Ralstonia solanacearum species complex (RSSC). Befallen werden neben über 200 Wirtspflanzen, darunter Obst- und Gemüsepflanzen wie Tomaten, Kartoffeln, Oliven und Paprika, aber auch Zierpflanzen wie Rosen oder Geranien.  

Ralstonia solanacearum kommt auf allen Kontinenten vor, ist aber vor allem in den Tropen und Sutropen stark verbreitet. Das Bakterium ist bodengebunden und beweglich. In der Schweiz wurden erste Befälle 2017 an Rosen gemeldet, 2025 wurde das Bakterium in einem Schweizer Fluss nachgewiesen. 

Das Merkblatt von Agroscope beschreibt Krankheit und Bekämpfungsmassnahmen. Prävention ist entscheidend. Bei Befall gibt es keine wirksame kurative Behandlung. Die Bakterienwelke unterliegt der Melde- und Bekämpfungspflicht.

Mit der Bakterienwelke befallene Kartoffeln.Foto: admin.ch
Mit der Bakterienwelke befallene Kartoffeln.Foto: admin.ch

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