12.02.2026
Forschende der ZHAW untersuchten im Kanton Zürich acht Flächen auf die Realisierbarkeit von PV-Anlagen. Die Ergebnisse zeigen teilweise lukrative Investitionsmöglichkeiten. Allerdings ist die Komplexität solcher Anlagen hoch.
(ur) Agri-Photovoltaikanlagen haben ein beachtliches Potenzial. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Die Forschenden untersuchten im Kanton Zürich acht Flächen auf die Realisierbarkeit von PV-Anlagen. «Die vorliegenden Projektbeispiele zeigen teils lukrative Investitionsmöglichkeiten. Generell sind die Projekte aber mit hohen Anforderungen an Planung, Beratung und Genehmigung verbunden», teilt die ZHAW mit.
Für die Schweiz empfiehlt die Studie deshalb, Beratungsangebote bereitzustellen und Referenzanlagen zu bauen. Denn die Komplexität solcher Anlagen sei hoch und das Genehmigungsverfahren bei den Behörden nicht einfach. In Zürich wurde deshalb bereits das Projekt «Kompetenz-Booster Agri-PV» lanciert. Es soll klare Entscheidungsgrundlagen für eine solche Investition liefern. Dabei übernimmt das zuständige Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft 90 Prozent der Kosten für den auf den Betrieb bezogenen Bericht.
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