27.03.2026
Forschende des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung, der Universität Leipzig und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben eine Methode entwickelt, den Schwerpunkt der globalen Vegetation zu berechnen. Damit ist es möglich, das Grün der Erde seinen Wandel zu verfolgen. Es gilt als Indikator für die Aktivität und Gesundheit der Vegetation.
Die in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichte Studie zeigt, dass sich der «grüne Schwerpunkt» der Erde mit den Jahreszeiten von Norden in den Süden und anschliessend wieder zurückbewegt. Mithilfe von Satellitenbeobachtungen und Modellrechnungen konnten die Wissenschaftler ermitteln, dass dieser sich mit den Jahreszeiten wie eine grüne Welle von seinem nördlichsten Punkt Mitte Juli im Nordatlantik nahe Island zu seinem südlichsten Punkt im März vor der Küste Liberias und wieder zurückbewegt.
Gleichzeitig verschiebe sich der Schwerpunkt auch in Richtung Osten. Langfristig liessen sich mit der Methode Aspekte des globalen Wandels verknüpfen wie Landnutzungsänderungen, Brände, Dürren oder die Migration von Tieren.
Text: Claudia Bertoldi, Foto: FranceSatellite View.jpg
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