Die Natur kann den Menschen Halt geben

Zeit in der Natur kann als ergänzende Therapie helfen, weil sie die Stimmung hebt, Stress senkt und soziale Verbundenheit stärkt. Das haben Studien mehrfach bestätigt.

(fk) Ärzte oder Fachstellen verweisen heute Menschen mit psychischen Belastungen nicht nur auf Medikamente oder Gespräche, sondern auch auf Naturaktivitäten wie Gärtnern, Spaziergänge, Outdoor-Gruppenaktivitäten oder andere Angebote im Grünen. Die Studien der Universitäten in diesen Fachbereichen zeigen, dass solche Naturerlebnisse das Wohlbefinden verbessern und Angst sowie depressive Symptome verringern können.
An der englischen Universität York beispielsweise wurde ein Programm in Humber und North Yorkshire ausgewertet, das naturbasierte Aktivitäten für Menschen mit Unterstützungsbedarf nutzte. Im Kern sagt die Studie: Zeit in der Natur kann als ergänzende Therapie helfen, weil sie die Stimmung hebt, Stress senkt und soziale Verbundenheit stärkt. Die Natur wird hierbei wie eine sinnvolle Zusatztherapie eingesetzt – nicht als Ersatz für klassische Behandlungen, sondern als helfender Zusatz, der vielen Menschen mit psychischen Belastungen guttut.

Die Arbeit im Garten macht glücklich. Foto: zVg BGL
Die Arbeit im Garten macht glücklich.
Foto: zVg BGL