Erderwärmung hat sich beschleunigt
Auf der Erde wird es zum Ende des Jahrhunderts gegenüber der vorindustriellen Zeit um 2,8 Grad wärmer sein. Dies zeigt der neuste Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP. Unter Einhaltung der angekündigten Massnahmen ging dieser vor einem Jahr noch von einer Erderwärmung um 2,3 bis 2,5 Grad aus.
Die Prognose wurde nach oben geschraubt, weil sich die USA unter Präsident Donald Trump von den damaligen Klimaschutzplänen verabschiedet haben. Zudem sind die bisherigen Daten zum Ausstoss von Treibhausgasen nach oben korrigiert worden. Um noch das international vereinbarte ursprüngliche Ziel von 1,5 Grad zu erreichen, müssten die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2025 bis 2030 um 18 Prozent, bis 2035 um 45 Prozent und bis 2040 um 69 Prozent reduziert werden.
«Jedes zusätzliche Bruchteil eines Grades über 1,5 Grad verstärkt die Auswirkungen des Klimawandels und die damit verbundenen Risiken, wie die verheerenden Überschwemmungen, Hitzewellen und Waldbrände, die viele Länder in diesem Jahr heimgesucht haben», sagte UNEP-Direktorin Inger Andersen.
