03.04.2013

Hauptzielsetzungen 2017 für JardinSuisse

Über die Zielerreichung im vergangenen Jahr wird der Geschäftsbericht 2016 von ­JardinSuisse Auskunft geben. Im Folgenden die wichtigsten Zielsetzungen für das Jahr 2017. Der Zentralvorstand reiht diese in die fünf Leitziele (siehe Infokasten) der langfristig formulierten Strategie unseres Verbandes ein.

Carlo Vercelli, Geschäftsführer von JardinSuisse
Carlo Vercelli, Geschäftsführer von JardinSuisse

JardinSuisse bringt sich auf nationaler Ebene in die Vernehmlassungen von Verordnungen und Gesetzesentwürfen ein. Auf Bundesebene werden jedes Jahr gegen 7000 Seiten an neuen Gesetzen, Verordnungen und Bundesbeschlüssen erlassen. Damit wir in dieser Flut die für uns relevanten Punkte finden, wollen wir das Monitoring verfeinern. Wichtig ist, dass wir unsere Positionen nicht erst in der Schlussphase einbringen, sondern dass wir bereits während der Erarbeitung solcher Erlasse tätig werden. Sofern die Themen unsere Branche direkt betreffen, verfassen wir die Stellungnahmen selber. Diese lassen wir den Verantwortlichen in den Bundesämtern und den uns nahestehenden Politikern zukommen. Bei Fragestellungen, welche die KMU betreffen, bringen wir uns in der Regel über den Gewerbeverband ein.
Bis Ende Jahr will der Zentralvorstand von JardinSuisse zur Frage, ob in unserer Branche ein Modell für einen flexiblen Altersrücktritt angestrebt werden soll, Stellung nehmen. Dazu informieren wir die Verbandsbasis bezüglich der Möglichkeiten und Kosten verschiedener Modelle.
Die bestehende Sozialpartnerschaft mit der Arbeitnehmerorganisation Grüne Berufe Schweiz (GBS) soll weiter gefestigt werden. Für die einzelnen Fachrichtungen soll die langfristige Strategie bezüglich der GAV-Politik festgelegt werden.

Die Botschaft
Wir wollen den Beitrag der Gärtner zu einer attraktiven und natürlichen Lebensraumgestaltung noch breiter kommunizieren. Ebenfalls möchte der Verband den Kontakt zu Fachpartnern und Verbänden der verwandten Branchen weiter ausbauen.

Der Nachwuchs
Eine Hauptaufgabe des Verbandes ist, die Zukunft der Grünen Branche mit genügend fachlich qualifizierten Kadern und Mitarbeitenden zu sichern. Dazu wollen wir die Instrumente für die Nachwuchswerbung optimieren und erweitern. Die bereits weit fortgeschrittene Revision der höheren Berufsbildung wird nach dem erarbeiteten Zeitplan vorangetrieben.

Das Netzwerk
Das Netzwerk soll die Wettbewerbsfähigkeit der JardinSuisse-Mitgliederfirmen durch die Förderung eines Wissens- und Erfahrungsaustausches steigern. Daher thematisieren wir vermehrt Trendthemen und neue Entwicklungen an unsere Tagungen und Weiterbildungskursen.

Die Organisation
Unterschiedliche Branchen wie zum Beispiel die Landwirtschaft, das Baugewerbe, die Hauswartung und die Forstwirtschaft führen zum Teil überschneidende Tätigkeiten aus, die in den Bereich der Grünen Branche fallen. Wir wollen die Abgrenzungen in gegenseitiger Absprache vorerst mit dem Baumeisterverband klären, um damit Klarheit für Vergaben und GAV-Unterstellungen zu schaffen.
Neben den hier aufgeführten Punkten sind noch diverse andere Ziele formuliert. Der Zentralvorstand und die Geschäftsstelle von JardinSuisse werden mit Elan und Freude an der Erreichung der gesetzten Ziele arbeiten.