01.11.2019
Ein gestärktes Fundament
Nach einem monatelangen Wahlkampf und einem kaum mehr überblickbaren Aufmarsch an Kandidatinnen und Kandidaten sind die Sitze im Schweizer Parlament grösstenteils vergeben. JardinSuisse hat mit seiner Aktion JardinPolitique wie bereits 2015 sein Netzwerk in Bundesbern gepflegt und neue Kontakte geknüpft. Neu sitzen 70 Vertreter von JardinPolitique im Schweizer Parlament.
Die Kandidatinnen und Kandidaten, welche von JardinPolitique unterstützt wurden, mussten sich zu vier grundlegenden Forderungen der Branche bekennen. Im Gegenzug bot JardinSuisse ihnen Publizität über die Website jardinpolitique.ch, das Magazin g’plus und schlussendlich auch über den Versand von Wahlplakaten an die Mitglieder. Letzteres wurde von einigen Mitgliedern als unangebrachter Wahlkampf kritisiert.
Netzwerk steht über dem Wahlkampf
JardinSuisse hat in seinen strategischen Ausrichtungen unmissverständlich formuliert: «JardinSuisse stellt sicher, dass die Brancheninteressen in die Politik einfliessen.» Es müssen Forderungen und Standpunkte in den Gesetzgebungsprozess eingebracht werden, politische Forderungen aus Bedürfnissen und Meinungen der Mitglieder formuliert werden und JardinSuisse muss für faire Wettbewerbsbedingungen eintreten. Dies sind Ziele und Aufgaben mit dem Auftrag, wirtschaftliche Erfolge der Mitglieder zu ermöglichen. Gute Beziehungen zu den Entscheidungsträgern sind für einen Branchenverband unverzichtbar.
Interessenvertretung
Während in der öffentlichen Diskussion Begriffe wie Lobbying oder Interessensvertretung stets einen etwas schalen Nachgeschmack haben, mussten jüngst in einer Ausgabe des SRF-Diskussionsformats «Club» auch Vertreter der Linken einräumen, dass grundsätzlich nichts gegen Lobbying per se einzuwenden ist. Denn das Parlament als oberste gesetzgebende Behörde muss über eine Vielzahl von äusserst komplexen Sachverhalten diskutieren und entscheiden. Es ist für Parlamentarier unmöglich, über alle Geschäfte optimal informiert zu sein und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft immer exakt zu kennen.
Der Kontakt zwischen einem Branchenverband und der Politik ist daher für beide Seiten wichtig. Einerseits können Verbände ihre Anliegen direkt und einfach verständlich mitteilen. Andererseits erhalten so Entscheidungsträger wichtige Einblicke in Branchen, welche sie so ohne diesen Kontakt nie erhalten hätten. Durch JardinPolitique konnte JardinSuisse bereits mehrere Male die Brancheninteressen direkt den Entscheidungsträgern der Politik kommunizieren und so wichtige Entscheidungen positiv beeinflussen. Welche Politiker nach den Wahlen 2019 bei JardinPolitique mitmachen, finden Sie auf www.jardinpolitique.ch.

