03.04.2013
Kontrollkampagne von importierten Schnittrosen
Wegen des Quarantänebakteriums Ralstonia solanacearum wird eine Kontrollkampagne durchgeführt. Diese Massnahme ist auf die mehrmalige Intervention von JardinSuisse zurückzuführen.

Der gefährliche Quarantäneorganismus Ralstonia solanacearum wurde über befallene Rosenjungpflanzen in die Schweiz eingeschleppt. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat nun im April informiert, dass eine Kontrollkampagne aufgrund des Quarantänebakteriums durchgeführt wird.
Diese Massnahme ist auf die Intervention von Josef Poffet (Bereichsleiter Produktion JardinSuisse) beim Eidgenössischen Pflanzenschutzdienst, der dem Bundesamt für Landwirtschaft angehört, zurückzuführen.
Damit das Risiko einer Einschleppung des Quarantänebakteriums auf Schnittrosen evaluiert werden kann, führt der Eidgenössische Pflanzenschutzdienst (EPSD) eine Kontrollkampagne durch. Sendungen von Schnittrosen aus der EU und aus Drittstaaten werden auf einen möglichen Befall mit Ralstonia solanacearum überprüft. Die Proben werden einerseits an den Flughäfen Zürich und Genf sowie bei den generellen Einfuhrkontrollen aus Drittstaaten entnommen.
