16.10.2025

Bafu-Abteilung erkundet Winterthur

Sogar das Wetter in Winterthur zeigte sich von seiner besten Seite, als eine rund 30-köpfige Gruppe des Bundesamts für Umwelt (Bafu) ihren Abteilungsausflug dazu nutzte, um vieles über das Engagement der Stadt in Sachen Biodiversität, Schwammstadt und Phytosanierung zu erfahren. Spannende Inputs gab es ergänzend von Unternehmen der Grünen Branche und dem Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ).

Mitarbeiter der Abteilung Boden und Biotechnologie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) waren in Winterthur, um vor Ort Einblicke in das vielseitige Engagement der Stadt in den Bereichen Biodiversität, Schwammstadt und Phytosanierung zu erhalten. Der Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ) war an der Programmgestaltung beteiligt.
Mitarbeiter der Abteilung Boden und Biotechnologie des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) waren in Winterthur, um vor Ort Einblicke in das vielseitige Engagement der Stadt in den Bereichen Biodiversität, Schwammstadt und Phytosanierung zu erhalten. Der Gärtnermeisterverband des Kantons Zürich (GVKZ) war an der Programmgestaltung beteiligt.

Gemeinsam hatten der GVKZ, die Stadt Winterthur sowie Unternehmer der Grünen Branche das Programm für das Team der Abteilung Boden und Biotechnologie zusammengestellt. Ein grossartiges Miteinander, das den interessierten Gästen einen informativen und abwechslungsreichen Nachmittag bescherte. Nach der Begrüssung durch Achim Schefer, Mitglied der Geschäftsleitung Stadtgrün Winterthur, und Erich Affentranger, Geschäftsführer GVKZ, gab es zum Auftakt im Brühlgutpark einen beeindruckenden Einblick in die Massnahmen der Phytosanierung. 

Peter Rüttimann, Bauleiter Stadtgrün Winterthur, erläuterte unter anderem, wie ein unterirdischer Wassertank inmitten des Parks installiert wurde und wie das so aufgefangene Quellwasser genutzt wird. Weiter ging es anschliessend zum Posten «Entsiegelung» in der Stadt. 

Sofia Ritthammer, Projektmitarbeiterin Schwammstadt Winterthur, hatte die volle Aufmerksamkeit des Bafu-Teams, als sie über das Schwammstadt-Prinzip, Entsiegelungen sowie die Chancen und Herausforderungen sprach. Ergänzt wurde das Referat von Ronja Michels, Umweltingenieurin Stadt Winterthur, die über neue Standorte für Bäume und Stauden berichtete.

Bild: zVg
Bild: zVg

Zum Abschluss im Stadtgarten durchliefen die Teilnehmenden drei Posten. Stadtgrün Winterthur informierte über die Sanierung des Stadtgartens, der nun mit der entsprechenden Bepflanzung viel für die Biodiversität leistet. 

An einem weiteren Posten gaben die Winterthurer Unternehmen Grünpunkt GmbH, Hofmann Gruppe AG und Ernst Spalinger AG über dieses und weitere Projekte ihrer Betriebe Auskunft. An seinem Stand diskutierte der GVKZ mit den Besuchenden über den Lehrgang Fachperson Biodiversität, das Register Fachpersonen Biodiversität Schweiz und den Netzwerkanlass Biodiversität im BZG Pfäffikon im November. Viele spannende Fragen konnten beantwortet werden. 

 Michael Albrecht, Präsident der Regionalsektion JardinSuisse Winterthur und Umgebung, leitete die Gruppe souverän durch den Nachmittag. Beim abschliessenden Apéro zeigte sich die gesamte Gruppe um Bafu-Abteilungschefin Bettina Hitzfeld begeistert von dem Anlass. Alle Teilnehmenden, Referentinnen und Referenten diskutierten noch rege über das Erlebte.


Text und Fotos: Petra Hausch

Foto: zVg
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